Nachdem die E1 in den letzten 3 Pflichtspielen gegen eher schwächere Gegner antreten durfte (Torverhältnis 42:0 Tore), stand ein Trainingsspiel gegen die Kreisauswahl des Fußballkreises Nordharz am Montagabend auf dem Programm. Zum Einen sollten unsere Jungs mehr gefordert werden und zum Anderen den bisher nicht in der Auswahl berücksichtigten Spielern die Chance gegeben werden, sich zu präsentieren. Gespielt wurde in 3 Dritteln a‘ 20 Minuten. Was die zahlreichen Zuschauer zu sehen bekamen, war ein Spiel unserer Jungs auf höchstem E-Jugend-Niveau.

Die Creme‘ de la Creme‘ des Kreises wurde von unseren Jungs phasenweise vorgeführt. Im Angriff wurde der Gegner früh unter Druck gesetzt, kam dann doch mal ein Ball Richtung eigener Strafraum waren die Verteidiger mit einer unglaublichen Zweikampfquote zur Stelle. Kristers musste im ersten Drittel letztlich nur einmal zupacken. Das Spiel nach vorne wurde häufig von Kristers eingeleitet, die Defensivkräfte fanden immer wieder den Weg nach vorne und wirbelten zusammen mit den Stürmern durch klasse Kombinationen und Positionswechseln den Gegner durcheinander. Folgerichtig war die Kreisauswahl mit dem 3:0 nach 20 Minuten noch gut bedient.

Zu Anfang des zweiten Drittels sahen die Zuschauer das gleiche Bild und eine 5:0 Führung. Ab Mitte des 2. Drittels mussten unsere Jungs dem eigenen hohen Tempo Tribut zollen. Die Kreisauswahl kam mit frischen Kräften mehr zum Zuge und zu einigen Torchancen, welche entweder vergeben oder von Kristers mit tollen Paraden entschärf wurden. Letztlich ging es mit einer 6:1 Führung in das letzte Drittel.

 
Ab der 50. Minute übernahmen die Blaugelben dann endgültig wieder das Kommando und auch ein zweistelliges Ergebnis war mehrfach möglich. Mit dem Schlusspfiff stand es letztlich 9:1 und nicht nur die eigenen Eltern spendeten reichlich verdienten Applaus.

Sicher hatten unsere Jungs den Vorteil seit mehreren Jahren zusammen zu spielen, aber Sie legten auch ein Spiel hin, welches in kämpferischer, spielerischer und läuferischer Hinsicht nahe an der Perfektion war. Bemerkenswert war insbesondere, dass es keinen Unterschied im Spielfluss machte, wer von unseren Spielern auf dem Platz stand. Eine starke Teamleistung erfüllte das Trainerteam mit Stolz und ließ die Auswahlcoaches etwas nachdenklich zurück.