JSG Achim/-B./H. - C2  1:6 (0:1)

Durch ein kleines Wachrütteln beim Warmmachen schafften es die C2-Junioren konzentriert in die Pokalpartie am Dienstagabend zu gehen. Durch den 6:0 Heimerfolg gegen den Gastgeber im Ligabetrieb waren die Germanen der Favorit in diesem Viertelfinale.

Das Spiel verlief auch absolut nach Wunsch. Der BVG verlagerte das Spiel größtenteils in die gegnerische Hälfte und hatte neben viel Ballbesitz auch ausreichend Torchancen. Der Pfosten, die Latte, das Außennetz oder der Keeper des Gastgebers. Irgendetwas verhinderte trotz zahlreicher Gelegenheiten immer das ersehnte Führungstor. Erst durch das aggressive Pressing unserer Jungs konnten wir einen Fehler im Spielaufbau der JSG mit dem 1:0 Führungstor bestrafen.
Nach der Pause verpassten wir es erneut trotz guter Möglichkeiten den zweiten Treffer nachzulegen. Und wieder half der Gegner dankender Weise mit: Das 2:0 darf man schon fast als Eigentor werten, ohne dass die Germanen irgendetwas dafür konnten, Slapstick. Aber auch die JSG kam zu wenigen, vereinzelten Torabschlüssen, die aber allesamt relativ harmlos blieben. Das sollte sich gut zehn Minuten nach Wiederanpfiff ändern, denn der Gastgeber konnte eine schön getretene Ecke dank passiver Germanenabwehr zum 2:1 Anschlusstreffer verwerten. Der BVG antwortete prompt und zeigte mit dem ersten perfekt zu Ende gespielten Angriff das erste spielerische Highlight des Tages, welches dann auch den Weg ins Tor fand. Trotzdem gaben die Börßumer nicht auf, glaubten weiter an sich und konnten in ihrer besten Phase nun auch etwas Druck auf das Gehäuse unseres Keepers aufbauen. Dieser Widerstand war aber nur von kurzer Dauer und fand ein abruptes Ende mit dem vorentscheidenden Treffer zum 4:1 aus blau-gelber Sicht. In der Schlussphase hatte unser Gegner nichts mehr entgegenzusetzen und unsere C2-Junioren konnten, wie bereits im Ligaspiel auf heimischem Kunstrasen, das eigene Torkonto noch auf 6 Treffer nach oben ballern.

Fazit: Eine ordentliche Vorstellung unserer Jungs, die zum verdienten Halbfinaleinzug reicht. Einige Details müssen und wollen wir aber weiter verbessern: Die Laufbereitschaft und Handlungsschnelligkeit auf den 6er-Positionen war ausbaufähig, die Viererkette vergaß in der zweiten Halbzeit häufig das schnelle rausrücken und die Chancenverwertung war nicht auf dem Niveau unserer ersten Spiele. Es gibt also noch viel Steigerungspotenzial!

WIR sind Germania!