Am Samstag, 9. September 2017 musste die F1 zum Derby beim MTV Wolfenbüttel auf der Sportanlage an der Lindenhalle antreten.

Die Mannschaft um die Trainer Jan-Hendrik Fischer und Patrick Kistner wollten im 2. Spiel mindestens an die Leistung aus dem 1. Spiel anknüpfen.

Spielerisch war das Spiel beim MTV Wolfenbüttel ansprechender als die erste Begegnung gegen Fümmelse. Allerdings war der Gegner an diesem Tag deutlich stärker als letzte Woche.

Zu Beginn der Partie hatte man noch alles im Griff, spielte stark über die Außenbahnen nach vorne und nutzte auch gleich die erste Chance zur Führung. Torschütze des 1:0 war wie letzte Wochen Jonas, nach einem super Zuspiel von Tebbe. Danach spielte man weiter souverän musste aber überraschend das 1:1 hinnehmen. Das Team, kurz geschockt, spielte aber weiter ansehnlich nach vorne und erzielte verdient das 2:1 durch Tebbe und 3:1 durch Kadir. Im Anschluss, mitte der ersten Hälfte, wurde der MTV deutlich stärker. Die Defensive unserer Germanen stand zunehmend unter Druck und wirkte verunsichert. Durch eine viel zu zurückhaltende Verteidigung gelang dem MTV nicht nur der Anschluss zum 3:2, sondern auch kurz vor Halbzeit noch das 3:3.

In der 2. Halbzeit war das Spiel ganz ähnlich. Die Germanen spielten wieder gewohnt souverän allerdings erlangt der MTV im Mittelfeld zunehmend die Oberhand. Trotzdem erzielte Jonas das 4:3. Auch das 5:3 durch Dave brachte nicht die nötige Ruhe. Weiter sehr anfällig für Konter gelang dem MTV Wolfenbüttel dann auch das 5:4. Am Ende des Spiels war der MTV überlegen. Die junge Mannschaft der Germanen kam nur noch selten zu Chancen. Die größte Chance, sehr schön herausgespielt über alle Stationen, angefangen bei Arne über Kadir hin zu Resul, hatte dann noch Jonas, der aber nur das Außennetz traf. Auch Nicolas und Dave hätten durchaus die Gelegenheit zur Entscheidung gehabt. Dann kam das was kommen musste, in der letzten Minute erzielte der MTV durch Henry das 5:5. Das war auch gleichzeitig das Endergebnis.

Alles in allem ein gerechtes 5:5 in einem intensiven aber fairen Spiel.

Die Trainer konnten trotz der ausgelassenen Chancen vorne und der oft nicht gutstehenden Verteidigung zufrieden sein.

„Wir wissen jetzt woran wir arbeiten müssen.“ sagte der, dann doch zufriedene, Trainer Patrick Kistner. Jan-Hendrik Fischer ergänzte dazu: „…und das werden wir beim nächsten Training schon machen.“

Eins bleibt allerdings zu erwähnen, die mitgereisten Zuschauer machten aus dem eigentlichen Auswärtsspiel (fast) ein Heimspiel. Auf die großartige Unterstützung der Fans kann sich die Mannschaft jedenfalls verlassen.

WIR sind Germania!